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Was ist eigentlich Honig?

Bevor man die Gewinnung von Zucker aus Zuckerrüben, bzw. Zuckerrohr erlernte, war Honig das einzige bekannte Süßungsmittel und deshalb ein wertvolles Handelsgut. Die Honigernte wurde schon frühzeitig von den Menschen betrieben, wie früheste Höhlenmalereien beweisen. Sein Wert wird im Alten Testament und von den Ägyptern der Antike beschrieben. Bei vielen Völkern galt Honig als göttlich und heilkräftig, und auch wenn seine Wirksamkeit streng wissenschaftlich nur schwer zu beweisen ist, trägt er doch zum subjektiven Wohlergehen bei.

Neben Invertzucker (ca. 70 Prozent), einem Gemisch aus Einzelmolekülen Fructose und Glucose, besteht Honig bis zu 21 Prozent aus Wasser, anderen Zuckersorten, Mineralstoffen, Enzymen, Säuren, diversen organischen Verbindungen und zahlreichen sortenspezifischen Aromastoffen, die ihm seinen charakteristischen Geruch und Geschmack verleihen.

Die Süßkraft des Invertzuckers ist stärker als die des Haushaltszuckers. Das hilft beim Süßen Kaloriensparen: 100 Gramm Honig liefern 300 kcal bzw. 1270 kJ.

Es gibt verschiedene Honigsorten; grundsätzlich unterscheidet man zwischen Blütenhonig und Honigtauhonig (= Waldhonig). Ersterer entsteht aus Blütennektar, letzterer aus Honigtau, den zuckerreichen Absonderungen pflanzensaugender Insekten, die von den Bienen aufgenommen, mit körpereigenen Sekreten bereichert und verändert, in die Waben gebracht werden und dort reifen.

Eine Biene kann von diesen Säften etwa 50 Milligramm in ihrer Honigblase speichern. 100 Blütenbesuch ergeben einen Ertrag von 20 Milligramm Honig.

Je nach Pflanzenangebot, Region, Witterung und Jahreszeit gibt es ein großes Angebot an Honigsorten, z.B.: Obstblütenhonig, Löwenzahnhonig, Edelkastanienhonig, Kleehonig, Lindenhonig, Akazienhonig = Robinienhonig, Heidehonig, Waldhonig und Tannenhonig.

Das Auskristallisieren der Glucose im Honig ist ein natürlicher Vorgang, der je nach Honigsorte früher oder später stattfindet. Man kann ihn rückgängig machen, indem man den Honig im Wasserbad mit höchstens 40°C erwärmt. Ein Qualitätsbeweis ist eine trockene Oberfläche im auskristallisierten, "kandierten" Zustand. Hellere Flecken auf der Oberflåche sind ebenso harmlos; sie entstehen durch Lufteinlagerungen zwischen den Honigkristallen. Honig hält sich bei richtiger Aufbewahrung Honig sogar über Jahre hinweg.

Blütenhonig ist Honig, gewonnen aus dem Nektar, dem süßen Saft in den Blütenkelchen der Blumen. Daher auch die Bezeichnung "Nektarienhonig".
Wald - und Tannen sind Honige, gewonnen aus den eingedickten Säften der Laub - und Nadelbäume. Sie haben einen höheren Gehalt an Eisen und Phosphor. Diese Honige werden als "Honigtauhonige" bezeichnet.
Der Honig kann nach seiner pflanzlichen Herkunft benannt werden. Um ein Beispiel zu nennen: Man sagt Rapshonnig, wenn der überwiegende Teil des Nektars aus den Blüten eines Rapsfeldes stammt.

Der Honig mit Sortenangabe enthält nebensächlich einen Anteil Nektar oder Honigtau aus anderen Blüten bzw. Bäumen. Die Bienen naschen auch gerne mal an anderen Blumen, die zufällig am Wege liegen. Warum eigentlich nicht?
Bienenhonig ist ein Naturprodukt. Kleine geschmackliche und farbliche Unterschiede von Tracht zu Tracht sind unvermeidlich und bedeuten keine Minderung der Qualität.

Honig hilft den Menschen seit erdenklichen Zeiten

Bereits in der Antike und im Altertum wußten die Menschen um die große Heilkraft von Honig. Die steinzeitliche Höhlenzeichnung von La Aranas bei Valencia in Spanien zeigt eine Honigjägerin bei der Ernte von Waben.
Der Papyrus Ebers, eine ägytische Schrift (1530 v. Chr.), empfiehlt Honig zur Behandlung von Wunden und anderen Krankheiten.
Der "Vater der Medizin" der Grieche Hippokrates war ein überzeugter Honig - Anhänger. Er verordnete Honig bei den verschiedensten Erkrankungen.

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Honig findet seinen Ursprung in Blumen, Pflanzen und Bienen

Geschmack, Duft und Farbe des Honigs werden durch die von der Biene bevorzugte Blumen- oder Baumsorte bestimmt, wobei man durch die Pollenanalyse die genaue pflanzliche Herkunft des gesammelten Nektars ermitteln kann.
Ein guter Imker achtet darauf, dass seine Bienenvölker an ausgesuchten Pflanzen ihre Sammelarbeit verrichten. Um 1 kg Honig zu gewinnen, müssen die Bienen auf ca. 60 000 Sammelflügen ca. 3 bis 5 Mio. Blüten besuchen. Hierbei legen sie eine Strecke von ca. 40 000 km zurück, was einem Weg um die Erde entspricht.

Honig ist als tägliches Nahrungsmittel unerläßlich

Der jährliche Honigverbrauch liegt bei ca. 1,3 kg pro Kopf. Honig wird im Zuge einer bewußten Ernährung immer häufiger zum Süßen von hochwertigen Speisen und Getränken verwendet. Er ist für den Körper auch ein schneller Energielieferant, der neben seinen Ernährungsvorteilen, auch entzündungshemmend wirkt.
Das alte Rezept der Volksheilkunde, bei Entzündungen im Rachen stündlich einen Löffel Honig zu lutschen, hat daher durchaus seine Berechtigung. Ein ernährungsbewußter Mensch, der den hohen Wert von Honig kennt und schätzt, sollte sich und seinen Mitmenschen diesen besonderen Genuß täglich ermöglichen.

Was geschieht wenn der Bienenhonig anfängt zu kristallisieren?

Da Bienenhonig aus Fruchtzucker und Traubenzucker besteht, ist das Kristallisierten ein ganz natürlicher Vorgang und bedeutet keine Wertminderung. Die Honige kristallisieren unterschiedlich schnell. z.B. Blütenhonig bereits nach einigen Wochen!
Sollte das der Fall sein, so stellen sie den Bienenhonig in ein Wasserbad oder in den Backofen bei 40 - 50 Grad Celsius. Aber nicht zu lange um die Wertvollen Inhaltsstoffe zu erhalten! So wird Ihr Bienenhonig wieder flüssig.

Körperpflegemittel mit Honig

Die Haut ist die Hülle unseres Körpers. Sie hat einen sehr vielseitigen Aufgabenbereich und ist daher sehr sensibel! Sie sollten unbedingt von umweltbedingten und klimatischen Einflüssen geschützt werden.
Die Pflege und der Schutz sollten möglichst von natürlicher Art sein. Sie pflegen die Haut sorgfältig und geben ihr aufgrund der natürlichen Zusätze Widerstandskraft und verbessern die Hautbeschaffenheit.

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Was ist Gelee Royale?

Gelee Royale ist die Bezeichnung für das Sekret, das die Honigbienen zur Fütterung für ihre Königin herstellen. Die Wirkung von Gelee Royale auf die Königinlarfe grenzt beinahe an ein Wunder. Binnen 5 Tagen erlangt sie das 800 - fache ihres Anfangsgewichtes und in weiteren 11 Tagen die Fähigkeit, täglich bis zu 2000 Eier zu legen. Nur die Bienenkönigin wird ihr ganzes Leben lang mit Gelee Royale gefüttert, und lebt somit etwa 50 mal so lange wie ihre Artgenossinen.

Deshalb ist die Bienenkönigin zum Symbol von Vitalität, Leistungs - und Lebenskraft geworden. Dieses Phänomen hat international bekannte Forscher beschäftigt. Sie stellten seine für den Menschen vor allem bedeutsame und ausgewogene Kombination von Natursubstanzen fest. Die Wissenschaftler wissen heute, daß Gelee Royale, Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Enzyme enthält. Das letzte Geheimnis von Gelee Royale ist jedoch noch nicht gelüftet. Bis heute bleibt ein Teil nicht identifizierbarer Inhaltsstoffe.

In Imkerkreisen wird Gelee Royale seit altersher geschätzt als Elixier

  • für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit
  • für die natürliche Regeneration des Körpers
  • für neue Energie und Lebensfreude

Was sind Blütenpollen?

Blütenpollen ist reiner Blütenstaub und wird von den Bienen zusammen mit dem Nektar eingetragen. Pollen ist das Brot der Biene und gibt Ihr enorme Energie und Leistungskraft. Auch für uns Menschen ist Pollen besonders wertvoll. Er wirkt auf Grund seiner Reichhaltigkeit an energiespendenden Wirkstoffen wohltuend und vitalisierend , ebenso werden mit ihm wertvolle Stoffe dem Körper zugeführt, die für eine ausgewogene Ernährung sorgen.

Wir empfehlen: Blütenpollen 3 - 5 Teelöffel täglich mindestens 8 Wochen im Jahr pur zerkauen, oder in lauwarme Speisen oder Getränke auflösen. Wahlweise können Sie die Pollen auch zwischen Müsli oder Quark mischen.

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Was ist Propolis (Bienenkittharz)?

Propolis ist der bekannte Schutzstoff der Bienen, mit dem sie sich gegen Infektionen im Stock schützen. Bienen überziehen ihre Behausung sowie die Wabenrähmchen mit einem Hauchdünnen Film aus Propolis, damit auf den Larven sowie auf dem offen in den Zellen liegenden Futtersaft keine Bakterien, Viren, Pilze oder Schimmel gedeihen können. Propolis ist gut erforscht und enthält vor allem Flavonoide, Aldhyde und pflanzliche Esterverbindungen. Der Name Propolis stammt aus dem griechischen und bedeutet "vor der Stadt". Symbolisch meinte man damit die Wächter, die rechtzeitig warnen sollten, wenn ungebetene Gäste in die Stadt eindringen wollen. Wer diese Bezeichnung prägte ist nicht mehr bekannt, aber er muß schon sehr viel vom Bienenkittharz Propolis gewußt haben. Der Name veranschaulicht nämlich sehr gut eine der Hauptwirkungen dieses Stoffs: Es verhindert, daß Krankheitserreger in den Bienenstock eindringen, die unter Umständen das ganze Bienenvolk vernichten können. Bienen sammeln Propolis vor allem von Birken, Buchen, Erlen, Pappeln, Roßkastanien, Ulmen und Nadelbäumen. Der Harzgehalt beträgt 10 - 70 %, Anteil der Wachse 15 - 40 % und der Ölgehalt 2 -10 %.

Die Bienen gebrauchen das weiche, gelbe, wohlriechende Harz hauptsächlich um ihren Stock auszukleiden, Risse zu verkitten, das Flugloch zu verengen und alle Fremdkörper im Bienenstock, die sie nicht hinausschaffen können, damit zu überziehen, so das sie keine (mögliche) Infektionsgefahr mehr darstellen. Der Imker gewinnt Propolis, indem er ein Gitter im Stock aufstellt, das die Bienen als Fremdkörper erkennen und mir Propolis überziehen. In zahlreichen Untersuchungen erwies sich Propolis als hochwirksames natürliches Anitbiotikum mit breitem Wirkungsspektrum. Unter anderem bekämpft es zahlreiche Bakterien, Pilze und sogar verschiedene Viren. Vor allem Eitererreger und Pilze die Haut - und Schleimhautentzündungen hervorrufen, werden durch Propolis günstig beeinflußt. Propolis in reinem Alkohol gelöst ist schon seit vielen Jahren ein bewährtes Naturmittel.

Ginseng - Ein Naturstoff mit Tradition

In der asiatischen Heilkunde, vor allem in China und Korea, gilt die Ginsegwurzel seit 5000 Jahren als Inbegriff für Vitalität, Gesundheit und langem Leben. In dem koreanischen Heimatgebiet wird sie deshalb auch "Wurzel des Lebens" genannt.
Einst war sie so selten und kostbar, daß sie mit Gold aufgewogen wurde und kaiserlichen Familien und Königen vorbehalten war.
Für Ginseng Royale Plus wird nur der original Panax - Ginseng nach C. A. Meyer verarbeitet. Die natürlichen Inhaltsstoffe der Ginsengwurzel sind zahlreich wie z.B. Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente usw. Für die Wirkung sind in erster Linie die nur in Ginseng enthaltenden Ginsenoside verantwortlich.

Weizenkeime

Weizenkeime enthalten natürliches Vitamin E, aber auch andere Vitalstoffe.

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